Aldi Schallzahnbürste Test

Aldi Schallzahnbürste im Test Friscodent Akku Schallzahnbürste

Wenn man Zahnärzten Glauben schenkt, ist die Schallzahnbürsten in der heimischen Zahnpflege das Nonplusultra. Sie sollte, bei sonstigem Gebrauch einer normalen Zahnbürste, zumindest einmal pro Tag, angewendet werden. Am besten abends oder nachts vor dem Schlafengehen, so kann man viel dafür tun, dass versteckte Essensreste gründlich entfernt werden und eventuell unerwünschte Bakterien im Mundraum über Nacht Schaden anrichten können.

So weit, so gut. Man fragt sich aber schon, was so ein Gerät wohl kostet und ist einigermaßen überrascht, dass man schon mit ca,20 Euro dabei ist.

Eine Schallzahnbürste für unter 20 Euro – gibt’s das?

Ja, das gibt es! Aldi (mal wieder Aldi) macht es möglich. Also nichts wie hin! Solche günstigen Angebote sind in der Regel schnell ausverkauft: Gähnende Leere herrscht oft schon nach kurzer Zeit im Regal. Aber wir hatten Glück!  So haben wir uns die 2018-er Version gekauft und natürlich auch gleich vertestet.

Die genaue Bezeichnung lautet: Friscodent GT-TBs-03.
Sie ist in drei Farben erhältlich: weiss, rosa und schwarz

  • 3 Jahre Garantie

Der Lieferumfang ist recht ordentlich (siehe auch das Foto). Neben der motorisierten Zahnbürste und dem Ladegerät sind drei Bürstenaufsätze, für diese eine Aufbewahrungsbox sowie eine Monobüschelbürste und ein Zahnseidenaufsatz enthalten.

Die Monobüschelbürste dient der Reinigung der Zwischenzahnräume, will man den Zahnseidenaufsatz nutzen, muss die Zahnseide seperat gekauft werden.

Aldi Schallzahnbürste
Aldi Akku Schallzahnbürste „Friscodent GT-TBs-03″ im Test. Der Lieferumfang macht was her: Akku Zahnbürste, Ladegerät mit Steckplätzen für Bürstenaufsätze, 3 Bürstenaufsätze, Monobüschelbürsten-Aufsatz,  Aufsatz für Zahnseide, dazu eine umfassende Bedienungsanleitung.
Die Leistungsdaten der Aldi Schallzahnbürste
  • 3 Reinigungsmodi: Normale Vibration (rotes Licht), sanfte Vibration (gelbes Licht), Massagefunktion (grünes Licht)
  • Akku: 600 mAH – Betriebsdauer ca. 50 Minuten. Unsere Erfahrung: der Akku erreicht erst nach mehrmaligem Laden seine maximale Leistung.

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Wischroboter im Haushalt

Wischroboter – was können die fleißigen Helfer wirklich?

Mal zugegeben: Was würden Sie dafür geben, wenn Sie nicht mehr in der Pflicht wären, die immer mal wieder fällige Fußbodenpflege zu erledigen. Schließlich ist der Umgang mit Wischmopp und Wassereimer nicht mehr so ganz das Ding von uns modernen Hausfrauen, oder?! Auf den Ehemann, beispielsweise, ist ja nun nicht immer Verlass. Und eine Putzhilfe steht ja auch nicht immer zur Verfügung.
Da ist es doch gar kein Wunder, dass fleißige Helfer für die Pflege von Fußböden immer beliebter werden. Sie erlauben es Ihnen, Ihre Zeit sinnvoller zu gestalten als mit Fußbodenwischen. Aber was können sie, die Wischroboter?

Welche Räume eignen sich für den Wischroboter?

Der ideale Raum ist rechteckig, leer und eben, und hat eine Grundfläche von unter 30 Quadratmetern. Ist der Raum groß, verwinkelt, hat viele Möbelstücke und einen Teppich und am Ende womöglich eine absteigende Treppe, dann werden Sie mit einem Wischroboter kaum Freude haben. Prinzipiell gilt: Je freier sich ein Wischroboter bewegen kann, desto gründlicher kann er seine Arbeit verrichten. Das ist ja auch logisch!

Der Wischroboter erledigt die Fußbodenpflege selbstständig, ohne zu murren, und zumeist auch durchaus gut bis zufriedenstellend.

Speziell bei Fließen, Parkett oder Laminatböden spielen Wischroboter ihre Stärken aus, für Teppichböden sind sie nicht geeignet.
Natürlich ist das Anforderungsprofil an einen Wischroboter von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Und so gibt es auch Wischroboter mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Hier ein kleiner Überblick.

Der günstige Wischroboter macht es nur trocken.
Besonders intelligent ist diese Spezies nicht, dafür, verglichen mit der leistungsfähigeren Konkurrenz, fast schon unverschämt billig. Allerdings entstehen laufende Kosten durch seinen Bedarf an Ersatzwischtüchern. Ein Vertreter ist der Vileda Virobi, dem aber eine durchaus zufriedenstellende Leistung attestiert werden kann.
Der Wischroboter, der nass und trocken wischen, aber nicht saugen kann.
Ein Favorit unter den anspruchsvolleren Wischrobotern ist für viele Verbraucher der iRobot Braava. Er reinigt nass und trocken, und das wirklich gut, saugen kann er allerdings nicht.
Ein Tipp: Der iRobot Braava 390T ist Stand 2016 der aktuellste! Alle anderen Modelle sind älter (380T, 380, 320, 300, 230). Nur wenn diese deutlich günstiger als der 390T angeboten werden, sind sie eine Überlegung wert.

Der Wischroboter, der alles kann.

Der iRobot Scooba kann so ziemlich alles, und das sehr gut. Er arbeitet nicht mit Tüchern, sondern ausschließlich mit Bürsten. Leider ist der Scooba aber auch sehr teuer (550,00 – 600,00 Euro). Aber das ist schon, gemessen an seiner intelligenten Arbeitsweise, in Ordnung. Wer nicht unbedingt auf den Preis achten muss und lange recherchieren will, kann hier ohne Zögern zugreifen.
Wenn Sie sich tiefergreifend über die verschiedenen Wischroboter informieren und sich gegebenenfalls sogar einen anschaffen wollen, schauen sie auf www.wischroboter24.de, dort werden die gängigsten Modelle vorgestellt.

Waschtrockner – Waschmaschine und Trockner in einem

Der Waschtrockner – Raum ist in der kleinsten Hütte.

Waschmaschine und Wäschetrockner – ein Segen für Hausfrau und Hausmann von heute!
Was aber tun, wenn in einer kleinen Wohnung der Platz für beides nicht ausreicht? Wer Glück hat, kann die Geräte in einem Waschraum im Keller unterbringen oder dort Gemeinschaftsgeräte nutzen. Wer nicht, dem bleibt im ungünstigsten Fall der mühsame Gang in den Waschsalon – sicher nicht jedermanns Sache.
Spätestens hier kommt der Waschtrockner ins Spiel – eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner in einem Gerät, das Ihre Wäsche wäscht und zugleich trocknen kann.
Warum ein Waschtrockner?
Das beste Argument für die Anschaffung eines Waschtrockners ist in den meisten Fällen der geringe Platzbedarf in der eigenen Wohnung. Ein weiterer Vorteil: Das Waschen und Trocknen wird in ein und derselben Trommel in zwei direkt aufeinander folgenden Arbeitsgängen erledigt, also spart man sich im Idealfall das Umladen der Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner. Zumindest dann, wenn Sie nicht mehr Wäsche gewaschen haben als später das Trockenprogramm bewältigen kann.
Selbstverständlich bietet Waschtrockner auch die Möglichkeit, nur zu waschen oder nur zu trocknen.

Welche „Schwächen“ hat ein Waschtrockner?

Was die Wäschemenge betrifft, stoßen Waschtrockner schneller an ihre Grenzen als zwei seperate Geräte. Die Ladekapazität für das Komplettprogramm ist beschränkt – weil die maximale Lademenge für den Trockengang oft deutlich niedriger liegt als die maximale Menge, welche die Wascheinheit auf einmal bewältigen kann, (waschen 6-8 kg, trocknen 3,5 – 4 kg)
Ein weiterer Nachteil tritt ein, wenn eine der beiden Funktionen, waschen oder trocknen, gestört sind: Während man im Falle eines Defekts bei separaten Geräten eines weiter nutzen kann, ist das Kombigerät während eventueller Reparaturzeiten komplett außer Gefecht gesetzt. Dann wiederum bleibt, zumindest vorübergehend, das Ausweichen auf den Waschsalon das Thema.

Waschtrockner- Waschmaschine und Trockner in einem
Waschtrockner- Waschmaschine und Trockner in einem

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Strandkorb XXL

Strandkorb XXL – auf Usedom lieben gelernt, jetzt im eigenen Garten.

Letztes Jahr auf Usedom – ein Urlaub der besonderen Art. Nicht nur, weil uns der gesamte Aufenthalt super gefallen hat. Nein, weil heute ein Erinnerungsstück in unserem Garten ein Stück dieses Urlaubsfeelings bewahrt.

 

Auf der Insel Usedom, wie in allen deutschen Küstenorten von Ost- und Nordsee, sind Strandkörbe nicht wegzudenken. Das Bild der Strände prägt hier der Ostsee-Strandkorb (Verlinkung) mit seinem geschwungenen Design, das sich von dem des eher kantigen Nordseestrandkorbs unterscheidet. Seit 2014 hat die Ostseeinsel Usedom, genau genommen die Heringsdorfer Strandpromenade, übrigens einen Strandkorb der Extraklasse: den größten Strandkorb der Welt!

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Der Rollator – Ein Stück Lebensqualität

Mangelnde Mobilität im Alter? Ein Rollator bringt Sie wieder auf Touren.

Für viele ältere Menschen, aber auch jüngere mit dauerhafter oder vorübergehender aber gravierender Gehbehinderung ist das freie Gehen ohne zusätzliche Hilfe oft mühsam. Die nötige Sicherheit fehlt, dagegen ist die Angst zu stolpern oder zu stürzen allgegenwärtig. Darin liegt auch der Grund, warum man in solchen Fällen häufig am Leben draußen nicht mehr mit Freude teilnehmen mag. Es fehlt einfach oft die Lust, die eigenen vier Wände zu verlassen. Und vieles, was einmal selbstverständlich war, der Einkauf, ein Spaziergang im Park, ein Schaufensterbummel, ein Besuch im Café und, und, und…ist nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich. Leider geht damit oft auch ein Verlust an sozialen Kontakten einher, an dessen Ende manchmal sogar Gefühle der Einsamkeit stehen.

Ein Rollator macht mobil.

Zum Glück haben auch Menschen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, heute die Chance, verloren geglaubte Mobilität wieder zu gewinnen und weiterhin aktiv am Leben teilzuhaben. Mit ihrem Rollator! Das war nicht immer so, denn der Rollator ist eine ziemlich junge Erfindung: Der erste Rollator war eine Erfindung der Schwedin Aina Wifalk – sie war aufgrund von Kinderlähmung gehbehindert – und begann, damals unter der Bezeichnung Gehwahen, 1978 zu rollen. Anfang der 1990er Jahre kam dieser Gehwagen auch in die Länder des deutschen Sprachraums, und bekam den Namen, der heute gebräuchlich ist: Rollator. Heute nutzen vor allen Dingen ältere, aber auch junge Menschen mit einer Gehbehinderung dieses Hilfsmittel ganz selbstverständlich. Aus dem Alltag unserer Städte ist er kaum noch wegzudenken.

Ein guter Rollator ist viel mehr als nur eine Gehhilfe.

Rollator Zubehör, wie beispielsweise Ankipphilfe, Korb, Sitzfläche, Netz, Halterungen für Stock oder Krücken ist wichtig und sinnvoll. Wenn ein Rollator auch einmal unbeaufsichtigt bleiben muss, sollte er abschließbar sein. Reflektoren oder eine LED-Leuchte sind in Dämmerung und Dunkelkeit von großem Nutzen.
Wenn Sie beim Gehen müde werden, bietet Ihnen der integrierte Sitz Gelegenheit zu Hinsetzen und Ausruhen. Wenn Sie Besorgungen machen müssen, nimmt Ihnen der Rollator das schwere Tragen ab. Verstauen Sie Einkäufe und persönliche Dinge einfach in dem dafür vorgesehenen Korb oder Netz.
Fast jeder Rollator, ob Längsfalter oder Querfalter, ist prinzipiell sowohl für den Gebrauch drinnen und draußen geeignet. Zum Rollator Test

Inzwischen gibt es, besonders für Naturliebhaber, aber auch Modelle, die aufgrund größerer Reifen und breiterer Spur eine besonders gute Geländegängigkeit haben: Sie sind sogar für Wander- und Waldwege geeignet und kommen auch gut über kleine Hindernisse wie Wurzeln oder Steine hinweg.
Ein etwas anderes Anforderungsprofil als das an einen Rollator für draußen werden an Rollatoren gestellt, die im Haus – und zwar ausschließlich im Haus – benutzt werden. Ein bedarfsgerechter Rollator speziell für zu Hause, er kann aus Holz oder Alu sein, ist besonders schlank und schmal konstruiert.

Rollator-Kurse sind der große Renner.

Niemand kann exakt sagen, wie viele Rollatoren über die Gehsteige deutscher Städte rollen. Neuesten Schätzungen zufolge könnten es schon erheblich mehr als 2 Mio. sein. 2013 wurden ca. 500.000 gekauft worden. Und die Zahl wächst ständig.
Kein Wunder also, dass auch die Nachfrage nach speziellen Sicherheitskursen und –training für Rollatorfahrer wächst. Diese Angebote gibt es bundesweit seit etwa 3 Jahren. Die kurze Einweisung, die man beispielweise beim Kauf eines Rollators in einem Sänitätshaus bekommt, möchten viele Nutzer sinnvoll ergänzen. Beim Rollatortraining lernen die Teilnehmer, wie sie gut über Bordsteine kommen, Hindernisse umfahren können oder was beim Einsteigen in einen Bus oder die Bahn zu beachten ist. Geübt wird auf speziellen Parcours, beispielsweise unter Leitung der Verkehrwacht. Die Zahl derartiger Veranstaltungen wächst kontinuierlich.

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